Biografie

Der Autor Torsten Körner betrachtet die „Männerrepublik“ und zeigt in seinem Buch, „wie Frauen die Politik erobern“. Schon im zweiten Kapitel schreibt er über Elisabeth Schwarzhaupts Weg in die Bundesregierung …

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Die aktuelle Print-Publikation der Christlich-Demokratischen Union vom Dezember 2020 ruft: „Frauen an den Start!“ Auf dem Titel: Die erste Frau, die in der CDU richtig Karriere gemacht hat: Erste stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Bundestag, erste Ministerin. Klar: Elisabeth Schwarzhaupt. Das Heft widmet ihr zwei Kapitel. Harald Ille erläutert, wie die erste Ministerin der Umweltverschmutzung der Nachkriegszeit den Kampf ansagte und konkret gegen die Verschmutzung von Wasser und Luft und den ohrenbetäubenden Lärm von Baumaschinen und Flugzeugen vorging. Die Historikerin Heike Drummer zeichnet Elisabeth Schwarzhaupts Weg in die Politik nach.

Das Frankfurter Institut für Stadtgeschichte hat im Jahr 2017 einen Sammelband über Frankfurterinnen zusammengestellt, in dem Elisabeth Schwarzhaupt glücklicherweise ebenfalls Platz finden durfte. Schwarzhaupt-Biograf Harald Ille hat in seinem Aufsatz über die Frankfurterin die 8 Schritte aufgezeigt, die sie an die „Schalthebel der Macht“ in Bonn gebracht haben. Mit jedem einzelnen dieser Schritte hat Elisabeth Schwarzhaupt gezeigt, dass auch Frauen eine beachtenswerte politische Karriere erreichen konnten – in einer Zeit, in der sie zwar noch bei vielem die erste und einzige Frau war, die die „Gläserne Decke“ durchstoßen hat.

Elisabeth Schwarzhaupt ist im Januar 1901 geboren worden. Zum 100. Geburtstag hat die Hessische Landesregierung einen Sammelband herausgegeben mit einer Biografie, diversen bislang unveröffentlichten Materialien und kleineren Aufsätzen aktiver Politikerinnen und Politiker, darunter auch Angela Merkel als damalige CDU-Generalsekretärin. Die beiden Frankfurter Historikerinnen Heike Drummer und Jutta Zwilling haben die Biografie der ersten Ministerin Deutschlands verfasst.